Hey, liebe Sänger und Sängerinnen, herzlich willkommen bei FRAG  Nalani jeden Montag um 19.00 Uhr : in der heutigen Episode gehe ich darauf ein, was Sabine mir schreibt:

„Mir fehlt die Motivation und ich habe große Selbstzweifel, ob ich gut singen kann!“

Heute werde ich mit dir darüber sprechen, wie du souveräner auftreten und weniger Lampenfieber haben kannst, so daß du es nicht nur schaffst, dich optimal vorzubereiten sondern   in der Lage bist beim Auftritt – wenn es darauf ankommt deine persönliche Bestform abzurufen.

So mancher träumt davon, auf der Bühne zu singen oder einen Vortrag zu halten – häufig hält Vortragsangst sie aber davon ab. Wäre es nicht toll, wenn sich das für dich ändern würde?

Die Frage ist, WIE kannst du souverän vor anderen auftreten, ohne dich dabei von Lampenfieber verunsichern zu lassen?

Ich werde dir 7 Tipps geben, die ich genutzt habe, um trotz großer Auftrittsangst

  • für mehr als 30.000 Kinder Pippi Langstrumpf zu spielen
  • vor einem Millionen Publikum in der Kerner Show in Comedy-Spots aufzutreten
  • auf allen meinen Lieblingshörspielen zu sprechen (???, Hanni & Nanni, TKKG, Perry Rhodan)
  • Engagements in Theater und Musiktheater zu bekommen
  •  und meine noch unveröffentlichte Single  mit der nationalen und internationalen Weltklasse aufzunehmen

Diese Techniken funktionieren auch  für dich – egal wo du jetzt gerade stehst. Bist du Bereit ?

100% sicher. Abmeldung jederzeit möglich.

1. Deine Angst hat nichts mit deinen Fähigkeiten zu tun

Ich weiß, du glaubst es mir vielleicht jetzt gerade noch nicht, Vielleicht denkst du ja, „wenn ich nur etwas besser singen würde, dann hätte ich auch nicht solch ein Lampenfieber.  Aber es ist wahr: deine Angst hat überhaupt nichts mit deinen Fähigkeiten zu tun!

Es ist ein Mythos, daß Lampenfieber überwunden werden kann oder, dass es mit dem Grad der Professionalität abnimmt.

Solltest du also unter Symptomen wie schweissnasse Hände,  trockener Mund, Texthänger, Hautausschlag, zuckende Augenlider  zitternden Hände, wackelndes Mikrofon, Blackouts bis hin zu Ausser-Körpererlebnissen leiden…. bist du nicht alleine.

Und befindest dich in bester Gesellschaft:

So ist z.B. Barbra Streisand  jahrelang nicht aufgetreten und sogar bei Madonna wackelte das Mikrofon, als sie auf der Oscarverleihung sang.

Lampenfieber kommt unangekündigt – manchmal sogar 1 Woche vor einem Auftritt –  und vergeht meist nach den ersten Minuten eines Auftritts.

Du kannst es leider  nicht kontrollieren oder überwinden.

Deshalb macht es auch keinen Sinn, mit dem Auftreten zu warten bis du dich sicher genug fühlst..

Was du erlernen kannst ist, wie ein Profi mit deinem Lampenfieber umzugehen:

2. Du bist gut genug für deinen nächsten Schritt

Die Wahrheit ist, dass  du nur im HIER UND JETZT den souveränen Umgang mit Lampenfieber erlernen kannst. Vor anderen frei zu singen oder zu sprechen lernt man ausschließlich dadurch, daß man regelmässig vor anderen singt.

Genauso wie man Autofahren nicht in der Garage lernt, macht es keinen Sinn, sich jahrelang im Einzelcoaching zu verstecken, bevor man den ersten Schritt auf die Bühne wagt.

Der erste Schritt sollte im geschützten Rahmen z.B. im Rahmen eines Schülerkonzerts erfolgen. Vielleicht zunächst im Chor, dann im Ensemble und – wenn du dich bereit fühlst – auch Solo.  Ganz wichtig ist, daß du dich dort abholst wo du stehst und deine nächst grösste Herausforderung aktiv angehst.

Wenn du mehr als 1 Jahr nicht aufgetreten bist, dann bist du dran, besonders wenn du zwischenzeitlich Songs erarbeitet hast, die sich auch schon gesetzt haben gibt es keinen Grund mehr, diese nicht aufzuführen.

Und wenn du zögerst oder es vor dir herschiebst, dann hast du es ganz sicher mit einer Blockade durch Auftrittsangst zu tun, und es ist in diesem Fall super wichtig, an deinem Mindset zu arbeiten. Deine Stimme ist es wert, gehört zu werden und das Publikum interessiert sich für das was du machst und auch ich möchte dich gerne dabei unterstützen.

3. MACHE NUR DAS WOMIT DU DICH WOHLFÜHLST:

Lass dich nie von irgendwem unter Druck setzen. Fordere dich –  aber überhole dich nicht.

So viele Sänger verlieren Selbstvertrauen und Motivation indem sie zu früh öffentlich auftreten – meist ohne, dass sie überhaupt wissen wie ihr Instrument funktioniert.

In kaum einen anderen Bereich in der Musik kämen wir auf die Idee, das sowetas funktionieren könnte – aber seltsamerweise denken viele beim Singen, dass man es entweder kann oder nicht und dass es intuitiv klappen kann.

Vielleicht hast du ja auch Glück und zufällig einen guten Auftritt – aber Schlüssel ist: er muß wiederholbar sein – sonst stehst du beim nächsten Mal wieder unsicher da.

Sing nicht öffentlich Solo wenn du dich dabei noch schlecht fühlst – geh auch nicht in Castingshows 🙂

Geh nicht allein ins Studio wenn dich die Situation einschüchtert.

Sing nicht bei Bands in versteckten Probenbunkern ohne Netzempfang vor. Da kann man sich nicht wohlfühlen. Schick lieber eine Aufnahme und treffe dich an einem sicheren Ort deiner Wahl.

Es ist wirklich niemandem damit geholfen, zu große Schritte zu machen. Kreative Verletzungen sind Verletzungen und können dir für längere Zeit die Motivation nehmen und deinen Ausdruck verschliessen.

Für mich bedeutet das, daß ich z.B. zurückgeschraubt habe und meine Fb Videos jetzt nicht mehr live mache, sondern vorher aufnehme und den Text auch erstmal dabei ablese und sie danach:) poste.

Für meine Auftrittskurs-Teilnehmer bedeutet es, daß sie sich bis zur letzten Minute umentscheiden können ob sie sich wirklich schon bereit für ihren Solo-Auftritt fühlen oder viellicht doch lieber im Ensemble oder Chor singen wollen.

Last but not least:

Verlgeiche dich nie mit anderen. Lass andere das machen womit sie sich WOHLFÜHLEN und konzentriere dich darauf, dir die Bedingungen zu schaffen, die zu DIR passen.

4. NUTZE DEINE CHANCEN DICH FREIZUSINGEN

Obwohl ich dir empfehle, dich nicht zu überholen,, möchte ich dich ermutigen, deine Grenzen regelmässig zu erweitern und wirklich  vorwärts zu gehen.

Ich spreche da aus eigener Erfahrung.

Als Profi weiß ich, daß Möglichkeiten, sich kontinuierlich freizusingen rar gesät sind.

Oft hat man längere Pausen zu überbrücken und in diesen Zeiten sinkt das sängerische Selbstvertrauen. Und das wiederum lädt dazu ein, Auftrittsvorbereitungen, Konzerte,  Bewerbungen oder neue Projekt  vor sich herzuschieben.

Während meiner Ausbildungszeit und Theaterjahre in Deutschland habe ich unter starker Prüfungs- und Bühnenangst gelitten. Auf der Schauspielschule war fast jeder Auftritt eine Prüfung bei der gesiebt wurde – und auch später am Theater geriet der eigentliche Sinn eines Auftritts – das Performen von etwas was einem am Herzen liegt für ein Publikum, das sich von dir verzaubern lassen will – zu oft völlig aus dem Fokus.

Für mich änderte sich  das alles durch mein Studium am Musician´s Institute in Los Angeles, für  mich ganz klar die  beste Performance-Schule der Welt und das ermutigendste Umfeld in dem ein Musiker studieren kann.

Hier nutzte ich meine Chance, mich im Geschützen Rahmen freizusingen und – auch wenn mein Mikrofon immer mal wieder wackelte, performte ich 1 Jahr lang bis zu 3 x täglich mit verschiedenen Songs auf mehr als 3 verschiedenen Bühnen und sah mir hinterher tapfer die Videoaufzeichnung an.

Der Director sagte anfangs über mich: er hätte noch nie jemanden gesehen, der soviel Angst hatte und gleichzeitig so wild entschlossen war, es zu tun 🙂

An der Wand unseres classrooms  hing das grossartige Gedicht von Marianne Williamson, das ich dir hier zum Download als pdf mitgebracht habe. Vergiss bitte nicht, es dir hinterher herunterzuladen.

Die Unterstützung dort war großartig. Don´t Count Yourself Out  hieß es: Wenn er oder sie das kann schaffst du das auch. Jeder kann und darf Singen lernen.

Genau das gebe ich seit mehr als 10 Jahren in meinem Gesangsstudio hier in Hamburg und online weiter. Meine Schüler bekommen alle Möglichkeiten, sich regelmässig freizusingen und ihr sängerisches Selbstvertrauen mit viel Spaß, konstruktivem Feedback und Gemeinschaftsgeist durch kontinuierliche Erfolgserlebnisse aufzubauen.

5. WIE DU DICH OPTIMAL VORBEREITEST:

Eine gute Vorbereitung bedeutet nicht, daß du viel üben mußt. Aber du mußt regelmässig üben. Um zu grossem Lampenfieber vorzubeugen mußt du in deinem Bewusstsein verankern, daß du in Kontrolle bist. Und genau das tust du, indem du dich an feste Übungsverabredungen mit dir selber hältst.
Wenn du dich ganz auf deinen Ausdruck und die Kommunikation mit dem Publikum während der Performance konzentrieren willst , ist es wichtig, den Song handwerklich drauf zu haben.

Hier kannst viele kleine Schritte machen: Zunächst einmal solltest du deine Übungszeit in zwei Teile teilen.

  1. Technik
  2. Ausdruck

Während der technischen Übungszeit machst du Dinge wie:

  • Den Text auswendig lernen
  • Rhytmus klatschen
  • das Playback in und auswendig können
  • Den Stage-Rap (was du zwischen deinen Songs sagst)
  • dir einen Handlungsfaden für deine Performance bauen
  • Atmer und Übergänge lernen
  • Gesangsübungen machen
  • dich aufnehmen

Und in der restlichen Zeit vergisst du bitte die Technik und singst dir die Seele aus dem Leib. Wenn du vor dem Ausdrucksteil technisch übst, fliesst das Gelernte automatisch mit ein. So stellst du sicher, daß du später beim Auftritt auch ganz auf Ausdruck schalten kannst und nicht technisch bleibst.

Wichtig: Mach nicht den Fehler und vergleiche deine Handyaufnahme mit der Multi- Millionen Dollar Produktion aus dem Radio 😉

Während das Handwerk erlernt wird, solltest du deinen Mindset positiv beeinflussen:

  • visualisiere täglich , wie du mit viel Spaß übst so daß es dir das Üben leicht fällt
  • Solltest du unter starker Bühnenangst leiden, dann mach es wie Beyoncé und schaffe dir einen Bühnencharakter. Beyonce
  • schaffte sich für ihre rockige Seite das Alter-Ego „Sascha Fierce“. Welche Seite möchtest du von dir auf der Bühne zeigen?
  • Um an dich als SängerIn zu glauben ist es effektiv, dich auf Video aufzunehmen. Wir leben in einer sehr visuellen Gesellschaft und glauben oftmals tatsächlich erst das was wir sehen können. Aus diesem Grunde halte ich viel von Kamera-Arbeit und du schlägst 2 Fliegen mit einer Klappe beim Gesangsunterricht auf Skype. Link.

Eine Vorbereitung kann nie zu gut sein. Und im Zweifelsfall gilt:

Bereite dich eher zu gut vor und tu so als ob du improvisierst – als umgekehrt :)!

6. VERÄNDER DEINEN FOKUS AM AUFTRITTSTAG:

Du bist gut vorbereitet. Der Auftrittstag ist gekommen. Heute wirst du dich auf das Gelernte verlassen und ganz auf Ausdruck und Kommunikation mit dem Publikum setzen.

Endlich kannst du zeigen, was du gelernt hast – und wirst dich hoffentlich fühlen wie ein Bodybuilder am Strand 🙂

Vertraue darauf, daß sich die regelmässigen Übungseinheiten inzwischen gesetzt haben, so daß sie – trotz Aufregung – automatisch abrufbar sind.

Natürlich wirst du dich über den Tag verteilt gut einsingen, den Soundcheck machen, viel Wasser trinken etc..

Mein Tipp hier: Lass dir am Auftrittstag Luft und bereite dich auf Unvorhergesehenes vor!

Zum Glück gibt es auch während des Auftritts noch Möglichkeiten, dafür zu sorgen, daß du eine wirklich gute Performance hast.

  • das Brustbein anheben
  • die Rachenweite herstellen
  • die Füsse auf dem Boden wahrnehmen
  • deine Atmer einhalten und so Ruhe in die Performance bringen

Aber das wichtigste was du spätestens heute für dich tun kannst ist:

DEINEN FOKUS ZU VERLAGERN:
Mach dir klar, daß es – auch wenn du auf der Bühne im Mittelpunkt stehst und dich alle ansehen – nicht um dich geht. Es geht um das, was du dem Publikum heute bringen möchtest. Entscheide im Vorfeld auf welche emotionale Reise du dein Publikum mitnehmen willst, was du mit deinem Auftritt geben und bewirken willst.

Dieser Ansatz wird viel Stress von dir nehmen – denn es wird dir völlig egal sein ob dein Mikrofon wackelt während du ein Geschenk mit der Welt teilst.

Tipp: Gehe zwischen jedem Song, den du singst in den richtigen Fokus indem du denkst:
„Ich singe diesen Song weil ….. und dann: Sing!

100% sicher. Abmeldung jederzeit möglich.

7. GIB DIR SELBST DIE ERLAUBNIS!

Dein Mindset ist der einflussreichste Faktor für deine Entwicklung als Sängerin.

Du mußt dir die Erlaubnis geben, dass du gut genug bist, um den nächsten Schritt zu gehen.

Oft setzen wir uns zu enge Grenzen. Längst hinfällige Glaubenssätze aus der Vergangenheit blockieren uns im jetzt. Aber zum Glück können Glaubenssätze verändert werden.

Wenn du Erlaubnis für deinen Fortschritt brauchst, hier ist sie:

Du hast die Erlaubnis vor anderen zu singen

Du hast die Erlaubnis deine Stimme zu verbessern und die Geschichten zu erzählen und zu singen, die dir am Herzen liegen.

Und wenn du Hilfe beim Aufbau deines sängerischen Selbstvertrauens brauchst , dann habe ich tolle Möglichkeiten für dich:

Und wir können jetzt beim Sommerkonzert im Auftrittskurs und Einzelcoaching zusammen an deinem Lampenfieber arbeiten.

Wie ich schon sagte ist der Glaube an dich selbst der wichtigste Teil dabei, die Sängerin zu werden, die du bist. Wenn du weiterhin unter Vortragsangst leidest, dann habe ich hier nächste Woche ein tolles Video mit einer Übung, die dir helfen wird, dein Lampenfieber sofort stark zu reduzieren so daß Auftreten dir leicht fallen und Spaß machen wird.

Trage dich hier bei meinen Gratis Tipps ein und download e dir heute das tolle PDF von Marianne Williamson als Inspiration.

Und komm am nächsten Montag um 19.00 Uhr zu Frag NALANI

Hey, Du schaffst das, Don´t count yourself out,

schön dass du da warst,

und wenn du mir mir per Skype oder vor Ort in Hamburg arbeiten willst, dann kontaktiere mich einfach hier über meine Seite vocalcoach-online.com und buche eine kostenlose 30 min. Probe-Session mit mir.

xx

Nalani

Hast du eine dringende Frage im Gesang ? Schreib mir einfach hier und vielleicht wird daraus das nächste Video und hilft vielen!

xx